PV-Thermografie, Thermografische Gebäudeinspektion & Brandprävention
Zerstörungsfreie Fehlersuche, Erkennung von Hotspots und Gefahren sowie Ertragsoptimierung für Solar- und Gewerbeanlagen mittels hochauflösender radiometrischer Wärmebildtechnik.
Ein defektes Modul meldet sich nicht. Es liefert einfach weniger, Jahr für Jahr, bis irgendwann die Abrechnung nicht mehr zur Anlagengröße passt. Mit einer Wärmebildkamera wird dieser Defekt sichtbar, lange bevor er zum Schaden wird — und zwar aus der Luft, im laufenden Betrieb, ohne ein einziges Modul zu berühre.
Was die Wärmebildkamera sieht
Jede elektrische Störung in einem Photovoltaikmodul wird zu Wärme. Bypass-Dioden, die durchgebrannt sind, Zellbrüche, Delamination, verschmutzte oder verschattete Bereiche, lose Steckverbinder in der Strangverkabelung: All das zeichnet sich als klar abgegrenztes Temperaturmuster ab, das wir eindeutig einer Fehlerklasse zuordnen können.
Wir fliegen radiometrisch, das heißt jeder Bildpunkt trägt einen echten Temperaturwert und nicht nur einen Farbwert. Erst dadurch lässt sich sagen, ob eine auffällige Stelle 8 Kelvin oder 40 Kelvin über ihrer Umgebung liegt — und damit, ob sie beobachtet oder sofort abgeschaltet gehört.
Normgerecht statt nur bunt
Bunte Wärmebilder kann jeder liefern. Belastbar werden sie erst unter definierten Aufnahmebedingungen: mindestens 600 W/m² Einstrahlung, begrenzte Windgeschwindigkeit, ein Blickwinkel nahe der Modulnormalen und eine Auflösung, die eine einzelne Zelle noch trennt. Wir dokumentieren diese Bedingungen mit, so wie es DIN EN IEC 62446-3 für die Thermografie im Freien vorsieht.
Das ist der Unterschied zwischen einem netten Bild und einem Befund, den Ihr Modulhersteller im Garantiefall akzeptieren muss.
Brandprävention an Gewerbedächern
Auf Gewerbe- und Logistikdächern liegt die Anlage oft direkt über einer Dämmung, die im Ernstfall mitbrennt. Hotspots von über 100 °C an einem einzelnen Modul sind dort kein Ertragsthema mehr, sondern ein Brandrisiko — und für viele Sachversicherer inzwischen ein Grund, wiederkehrende Prüfungen zu verlangen.
Derselbe Flug erfasst auf Wunsch auch die Gebäudehülle: Wärmebrücken, durchfeuchtete Dämmung und undichte Anschlüsse zeichnen sich im Thermalbild ab, ohne dass jemand aufs Dach steigen muss.
Tempo, das den Betrieb nicht stört
Ein Megawattpeak ist in etwa 10 bis 15 Minuten überflogen. Die Anlage bleibt dabei am Netz — im Gegenteil, sie muss unter Last stehen, damit die Fehler überhaupt thermisch sichtbar werden. Es gibt keine Abschaltung, keinen Ertragsausfall und keinen Gerüstaufbau.


